Festgottesdienst zur Einführung des neuen Kirchengemeinderates

Oben: Der neue Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Wildbad: Gottfried Löffler, Stefan Itzek, Martin Koch, Thomas Sandvoß, Hubert Keller, Marion Günthner, Silke Kappel, Silke Reiser-Deggelmann, Gernot Fröschle, Irmgard Treiber, Andrea Czerny, Thomas Föll, Gerhard Fischer, Hans Volz und Friedrich Gaus (von links).

Unten: Die Geistlichen Stefan Itzek und Gottfried Löffler ehrten die langjährigen KGR-Mitglieder Manfred Haag und Gerhard Fischer mit der Johannes-Brenz-Medaille und verabschiedeten Kanfred Haag und Frank Härter (von rechts) – nicht im Bild Heiderose Gauß und Alexander

Einführung de sneuen Kirchengemeinderates

Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder

Manfred Haag und Gerhard Fischer: Ehrung für 42jährige Zugehörigkeit zum KGR mit der Johannes-Brenz-Medaille

 

"Gott nahe zu sein ist mein Glück," so lautet die Jahreslosung 2014 der Evangelischen Kirche in Deutschland. Dieser Spruch aus dem 73. Psalm stand im Mittelpunkt des festlichen Gottesdienstes am vergangenen Sonntag in der Stadtkirche in Wildbad, der von der Kantorei Wildbad (Leitung Susanne Fuierer) und dem Posaunenchor Sprollenhaus (Leitung Ewald Haag) musikalisch umrahmt wurde.

Gemeinsam gestalteten die drei Geistlichen Stefan Itzek, Gottfried Löffler und Thomas Föll diesen Gottesdienst, in dessen Verlauf die Verabschiedung der bisherigen und die Verpflichtung der neu gewählten Kirchengemeinderäte erfolgte.

Pfarrer Itzek nahm bei der Verabschiedung der scheidenden Kirchengemeinderäte Heiderose Gauß, Manfred Haag, Frank Härter und Alexander Krauß Bezug zur Jahreslosung und dankte den scheidenden "Ältesten" für ihre Tätigkeit im Kirchengemeinderat.

Seit 42 Jahren sind Gerhard Fischer und Manfred Haag im Kirchengemeinderat aktiv. Aus diesem Grund stellte Pfarrer Itzek in herzlicher Weise ihren Einsatz und ihre Fähigkeiten vor. Manfred Haag war in seiner Funktion als Kirchengemeinderat auch Stellvertreter des Vorsitzenden, sowie Mitglied des Bezirksausschusses und der Bezirkssynode. Pfarrer Löffler dankte den "Langjährigen," würdigte deren Arbeit für die Kirchengemeinde und ehrte sie mit der Johannes-Brenz-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Pfarrer Föll stellte in seiner Predigt ebenfalls den Bezug zur Jahreslosung her und stellte die rhetorische Frage "Was gehört zum Glücklichsein?" Er wies darauf hin, dass Glücklichsein viel mit der eigenen Einstellung zum Leben zu tun habe. Die Jahreslosung, so Föll, sei ein Leitwort für das neue Jahr und eine neue Sicht auf das Leben.

Nach der Predigt bat Pfarrer Löffler die elf neu gewählten Kirchengemeinderäte zur Verpflichtung an den Altar. Es sind dies Andrea Czerny, Gerhard Fischer, Gernot Fröschle, Friedrich Gaus, Marion Günthner, Silke Kappel, Hubert Keller, Martin Koch, Silke Reiser-Deggelmann, Irmgard Treiber und Hans Volz. Gemeinsam mit den beiden Pfarrern Itzek und Föll nahm er das Amtsversprechen ab für Kirchengemeinderätinnen und -räte, das die Gewählten mit "Ja, und Gott helfe mir" bestätigten.

Die neuen Kirchengemeinderäte erhielten als Willkommensgruß ein Stück Bergseil mit einem Karabiner und einem Ring an den beiden Enden, symbolisch für "Ich klinke mich bei anderen ein, und die anderen können sich bei mir einklinken, wenn sie Hilfe und Unterstützung brauchen." Karabiner und Seil, so Löffler erklärend, verbinden auf steilem und schwierigem Gelände die Bergwanderer, und dies möge in ihrer Arbeit für die Kirchengemeinde und für andere Menschen ebenso sein.

Auch Diakonin Beate Kunz sprach im Fürbittegebet die gegenseitige Hilfe an und bat um den Segen Gottes.

Text und Bilder: Götz Bechtle